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9. Juli 2012

Schüleraustausch vs. Sprachreise

Kategorie: Reisen – Angelo – 11:09 Uhr

Kann ein Schüleraustausch eine Sprachreise ersetzen?

Die Ansprüche an junge Menschen sind in den letzten Jahren nochmals deutlich gestiegen. Immer mehr Qualifikationen sind nötig, will man sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten und dort eine gute Rolle spielen. Gefordert sind inzwischen nicht nur gute fachliche und soziale Kompetenzen, neben dem sicheren Umgang im IT-Bereich gehören Fremdsprachen inzwischen zum “Standard- Repertoire” des gut ausgebildeten Schulabgängers. In einigen Fällen reicht das staatliche Bildungsangebot allerdings nicht mehr aus, bzw. wird als ungenügend empfunden, und so sind immer mehr junge Menschen auf der Suche nach privaten Möglichkeiten der Weiterbildung. Doch ist dieses tatsächlich notwendig?

In den deutschen Lehrplänen sind Fremdsprachen fest verankert und nehmen inzwischen einen nicht unerheblichen Teil der schulischen Bildung ein. In der Oberstufe können Schüler in der Regel zwischen mehreren Sprachen wählen – oder auch Sprachen abwählen, um zum Beispiel den schulischen Schwerpunkt auf andere Fächer zu setzen.

An vielen Schulen wird ein Schüleraustausch angeboten, meistens in Kooperation mit einer Partnerschule im Ausland. Für einen Zeitraum von ein paar Tagen oder Wochen besuchen die Schüler die Partnerschule und wohnen bei den Familien der dortigen Schüler. In dieser Zeit nehmen die auswärtigen Schüler meistens allerdings nur sporadisch am regulären Unterricht der dortigen Schule teil, die mitgereisten Lehrer übernehmen oft einen wesentlichen Teil des Unterrichts. Bei einem Schüleraustausch steht der kulturelle Austausch im Vordergrund, die sprachlichen Grundlagen werden in der Regel im Schulalltag zu Hause gebildet.

Anders ist es bei Sprachreisen, die von privaten Dienstleistern angeboten werden. Hier reisen die Schüler in Gruppen in eine ausländische Stadt und bekommen vor Ort intensiven Sprachunterricht. Hierbei wird auf die individuellen Vorkenntnisse Rücksicht genommen, es gibt Angebote für fast alle Leistungsstufen. Gewohnt wird entweder in privaten Unterkünften oder in extra Einrichtungen vor Ort. Dieses ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Sollen die Sprachkenntnisse gezielt und entscheidend verbessert werden, ist eine private Sprachreise sicherlich die bessere Alternative. Das schulische Angebot kann da nicht mithalten bzw. soll es auch gar nicht, denn die Schwerpunkte liegen hier eher auf dem kulturellen Austausch. Zum intensiven Unterricht einer Sprachreise sind sie also keine Alternative.

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