Leben in den Bergen ist immer verbunden mit viel Natur, ländlicher Idylle, frischer Luft, Wandern und deftiger Kost. Am besten noch aus eigenem Anbau und eigener Zucht, denn dann weiß man, dass sich wirklich nur das beste und gesündeste auf dem Tisch befindet.
Doch mit Dolce Vita hat das wenig zu tun, denn so ein Berghofbauer muss natürlich früh aufstehen, am besten noch, bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht. Da heißt es den Stall ausmisten, die Tiere füttern, sie auf die Weide führen und mit dem Traktor die Felder bewirtschaften. Die Bäuerin kümmert sich derweil ums Kleinvieh und den ganzen Haushalt, was nicht weniger anstrengend ist. Was genau alles dazugehört, um so einen Almhof zu bewirtschaften, kann man derzeit wieder in der Soap „Promischweiß und Edelweiß“ sehen, wo sich luxusverwöhnte Prominente auf dem Hof des Almöhi den Gefahren und Strapazen eines Berghofes aussetzen.
Da haben sich bestimmt einige gedacht: machen wir doch ein bisschen Urlaub im Allgäu, zwischendurch mal ein bisschen Stall ausmisten oder Hühner einfangen, das macht doch Spaß! Und für den frisch geernteten Salat braucht man nur noch Aceto Balsamico kaufen und schon schmeckt‘s wie daheim. Doch da haben sie die Rechnung ohne den Almöhi gemacht, der von Dolce Vita noch nie etwas gehört hat. Schon mit dem morgendlichen Aufstehen und den wenig luxuriösen Sanitärbereichen haben einige ihre Probleme. Geschweige denn mit der Schufterei im Stall oder auf dem Acker.
Tja, es tut bestimmt jedem gut, mal zu sehen, wie andere Leute im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen müssen. Die kommen gar nicht auf die Idee, sich Gedanken um ihre Frisur oder ihre Figur zu machen. Auch in der Küche geht es nahrhaft und sättigend zu, denn die Landarbeit ist besser als jedes Fitnessstudio.